Methoden

Landschaft mit grünem Feld, schmalem steinigen Pfad, Bäume und neblige Berge im Hintergrund.

Transaktionanalyse

Die Transaktionsanalyse ist eine psychologische Theorie und Therapiemethode, die von Eric Berne in den 1950er Jahren entwickelt wurde. Sie basiert auf der Annahme, dass das Verhalten und die Persönlichkeit eines Menschen aus verschiedenen "Ich-Zuständen" resultiert, die im Verlauf des Lebens erworben werden.

Die TA unterscheidet unter drei grundlegenden Ich-Zuständen: dem Kind-Ich, dem Eltern-Ich und dem Erwachsenen-Ich. Um aktuelle Konflikte, Verhaltensmuster und Emotionen besser zu verstehen und besser mit ihnen umzugehen, gilt es die Interaktionen und Kommunikationsmuster zwischen diesen Ich-Zuständen zu erforschen und erarbeiten. Durch das Erkennen und Verstehen dieser frühen Prägungen und Konditionierungen in Form der verschiedenen Anteile, können Sie lernen, bewusster zu handeln und Ihre Beziehungsmuster zu verbessern.


Klientenzentrierte Gesprächstherapie

Die klientenzentrierte Gesprächstherapie nach dem US-amerikanischen Psychologen Carl Rogers, ist ein humanistischer Therapieansatz, der darauf abzielt, eine unterstützende und wertschätzende therapeutische Beziehung zwischen Therapeut und Klient aufzubauen.

Die drei zentrale Therapeutenhaltungen, die für den Erfolg der Therapie entscheidend sind lauten Kongruenz, Empathie und bedingungslose Wertschätzung. Daraus kann für den Klienten der richtige Nährboden für Selbstexploration, Selbsterkenntnis und Selbstakzeptanz entstehen.  

Berufsethik

Felsige Insel mit grünen Hängen und blauem Himmel.

Die Berufsethik der psychotherapeutischen Berufe dient dazu, die Rechte und das Wohl der Klienten zu schützen, den professionellen Standard zu gewährleisten und das Vertrauen in die psychotherapeutische Arbeit zu fördern. Hier sind einige wichtige Aspekte der Berufsethik in der Psychotherapie an die auch ich mich durchgehend halte:

1. Vertraulichkeit: Therapeuten sind mit der Schweigepflicht verpflichtet, die Privatsphäre und Vertraulichkeit ihrer Klienten zu wahren. Alle Informationen, die im Rahmen der Therapie besprochen werden, dürfen nur mit Zustimmung des Klienten weitergegeben werden.

2. Grenzüberschreitungen: Therapeuten müssen klare Grenzen und professionelle Distanz wahren.

3. Kompetenz: Therapeuten müssen über angemessene Ausbildungen, Lizenzen und Fortbildungen verfügen, um die bestmögliche Versorgung für ihre Klienten sicherstellen zu können. Es ist wichtig, dass sie die eigenen Grenzen erkennen und Klienten bei Bedarf an spezialisierte Fachleute weiter verweisen.

 4. Autonomie des Klienten: Klienten haben das Recht auf Selbstbestimmung und Eigenverantwortung in Bezug auf ihre Therapieentscheidungen.

5. Professionalität: Psychotherapeuten sollen sich professionell verhalten, ethisch handeln und die Grundsätze der Berufsethik respektieren. Dies umfasst auch die regelmäßige Supervision und kollegiale Beratung.

Alle weiteren Fragen zu Methoden und Berufsethik beantworte ich Ihnen gerne!

Die vollständige Berufsordnung für Heilpraktiker (BOH) finden Sie hier.